Bruno Barbey: Marokko
Ein Porträt meines Landes

© Bruno Barbey/Magnum Photos,
Das Ksar Maadid, im Ziztal, 2002
Der Fotograf Bruno Barbey ist in den Städten Sale, Rabat,
Marrakesch und Tanger aufgewachsen. Bereits mit 25 Jahren wurde er Mitglied der
Fotoagentur Magnum. Für sie bereiste er die ganze Welt, doch die Sehnsucht nach
der marokkanischen Kultur und Mentalität, nach der Melodie der Sprache und den
schweren Düften der Märkte hat ihn nicht verlassen. 1970 kehrte er in sein "Heimatland"
zurück und begann mit seinem fotografischen Porträt, das ihn über dreißig Jahre
lang beschäftigen sollte. Dabei sind Aufnahmen voller Licht, Farbe und Kontrast
entstanden, inspiriert von Malern wie Delacroix und Matisse, die sich in ihren
Werken dem Zauber des Landes ebenso wenig entziehen konnten wie Barbey selbst.
„In Marokko begegnen sich Kulturen und Zivilisationen in einer schier unwirklich
anmutenden Mischung, in der die Zivilisation der Omajaden ebenso wie
andalusische Einflüsse, die Traditionen der Berber und das Judentum eine Rolle
spielen.“
Bruno Barbey, 1941 in Marokko geboren, ist seit 1965 Mitglied der
Fotoagentur Magnum. Die Fotografien von Bruno Barbey wurden in zahlreichen
Zeitungen und Magazinen veröffentlicht, u.a. Time, Life und National Geographic.
Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Bruno Barbey lebt in Frankreich und
Marokko.
Ort der Ausstellung:
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140 / Stresemannstraße 28
10963 Berlin - Kreuzberg
Dauer der Ausstellung
1. November 2006 bis 14. Januar 2007
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei; Einlass nur mit Personalausweis
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